Picknick in Weiß
„Unter dem Motto „kultur gut stärken“ ruft der Deutsche Kulturrat dazu auf, am 21. und 22. Mai 2011 gegen Kulturabbau zu protestieren und bundesweit Aktionen, Veranstaltungen Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Tage der offenen Tür, Demonstrationen stattfinden zu lassen.“
Im Rahmen dieser bundesweiten Aktion laden das Kulturnetz Region Rendsburg am Sonntag, den 22 Mai ab 14 Uhr zu einem „Picknick in weiß“ in das Kulturzentrum „Hohes Arsenal“ ein. Als deutlich sichtbares Zeichen der durch den Rendsburger Kulturkreis, RKK und die Mitglieder des Kulturnetzes Region Rendsburg gefördertem Kultur wird die Skulptur „Sitzende weibliche Figur“ in Anwesenheit des Hamburger Künstlers Klaus Kütemeier für den Heinemann Park der Stadt Rendsburg als Leihgabe des Künstlers durch den RKK an Bürgermeister Andreas Breitner übergeben. Dr. Jürgen Fitschen, Direktor und Stiftungsvorstand „Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf“ würdigt das Werk des Künstlers.
An diesem Nachmittag sollen ausschließlich weiß gekleidete Menschen Besitz vom Innenhof ergreifen, um auf selbst mitgebrachten Tischen und Stühlen zu speisen. Speis und Trank stammen aus dem privaten Picknickkorb. Weiße Tischdecken, Blumen und Kerzen verleihen dem ersten „Picknick in Weiß“ an diesem Sonntag ein besonderes Flair.
Mit Flyern, Plakaten, über die örtlichen Medien und das Internet wird das erste „Picknick in Weiß“ bekannt gemacht. Die Organisatoren erwarten viele Teilnehmer. Wie viele – das weiß keiner. Alle Mitglieder, Förderer und Freunde der 18 Mitglieder des Kulturnetzes wurden informiert. Weitere Gäste sind herzlich willkommen. Die Teilnahme an dem „Picknick in weiß“ mit der fröhlichen Tafelrunde ist kostenlos.
Programmablauf „Picknick in Weiß“ am 22. Mai 2011
Ab 14.00 Uhr: Picknick-Aufbau im Innenhof
15.00 Uhr Auftakt beim VHS-Eingang zum Hohen Arsenal:
Marimba „Combo Cuadro“ (Rendsburger Musikschule)
Begrüßung
Eberhard Goll, Rendsburger Kulturkreis
Bürgermeister Andreas Breitner
Marimba „Combo Cuadro“
Ansprachen
Klaus Kütemeier
Dr. Jürgen Fitschen; Stiftungsvorstand Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf)
Saxofon Ensemble (Musikschule Rendsburg)
Ab ca. 15.30 Uhr
Überleitung in den Picknickteil
Eröffnung des Picknicks durch Eberhard Goll
Etwa 16.00 – 16.30 Uhr
„PROTEST! Worte des Ausstiegs aus der Mitmachkultur“ (Schleswig-Holsteinisches Landestheater)
Nebenher und im Anschluss: gemütliches Picknicken
Das wird für's Picknick gebraucht:
- Besteck, Teller und Gläser
- Buch
- Campingtisch und –stühle
- Decke
- Essen
- Feuchtigkeitstücher
- Feuerzeug
- Flaschenöffner (Korkenzieher)
- Getränke (Kaffee, Tee)
- Gewürze
- Kaffe-Sahne
- Kerzen, Kerzenhalter, Windlichter
- Kissen
- Küchenrolle
- Kühltasche mit Getränken und Speisen
- Mückenspray
- Müllbeutel
- Servietten
- Sonnenschirm
- Spiele für die Kinder
- Verschließbare Behälter gegen Ameisen und Wespen
- Zucker
Um das gesellige Gesamtkunstwerk nicht zu irritieren, werden bei den Gästen weder Kleidungsstücke in Beige gestattet noch farbig gemustertes Weiß. „Es soll schließlich eine ganz leichte, festliche Veranstaltung sein.“ Nur bei den Schuhen kann es Ausnahmen geben. Sie sollten aber möglichst hell sein.
Vom Neugeborenen bis hin zur Dame über 80 sind alle ganz herzlich in weißer Kleidung zu diesem besonderen Sonntagnachmittag eingeladen, um an liebevoll weiß eingedeckten Tischen Köstlichkeiten zu genießen. Dazu musizieren auch nach dem offiziellen Teil die besten Schüler der Rendsburger Musikschule mit Marimba und Saxofon. Schauspieler des Landestheaters verkünden „PROTEST! Worte des Ausstiegs aus der Mitmachkultur“.
Grillen ist bei dem feinen Open-Air-Picknick jedoch nicht erwünscht. Stattdessen können die Picknickkörbe mit Tapas, Dips, Brot und Kuchen sowie Champagner gefüllt werden.
Falls das Wetter nicht mitspielt, wird das „Picknick in weiß“ in die Wandelgänge der VHS verlegt.
Tipps:
Alle Arten der Kleidung sind erlaubt – vorausgesetzt, sie ist weiß. Malerkittel, Schutzanzüge, aber auch der edle Smoking passen zum „Picknick in weiß“. Große weiße Hüte, Sommerkleider, Blumenbänder im Haar, stilvolle Anzüge oder auch Babystrampler – die Besucher müssen sich nur in weiß kleiden.


















